Victor International Junior Cup in Bergedorf

Mit vielen Spielern waren wir über das verlängerte Pfingstwochenende beim Victor International Junior Cup in Bergedorf unterwegs.

Wieder einmal war das Turnier sehr gut besetzt und zahlreiche dänische Spieler sowie eine starke Elitetruppe aus Estland nutzten die Gelegenheit, auf hohem Niveau Spielpraxis zu sammeln und sich mit den Deutschen zu messen!

Begonnen wurde der Turniermarathon am Samstagnachmittag mit den Mixedkonkurrenzen. In U15A gelang Haitao Aye/Emely Tielmann ein Achtungserfolg, als sie der an Position 1 gesetzten Paarung Riha/Beecken (HH) einen von insgesamt nur zwei verlorenen Sätzen im Turnierverlauf abnehmen konnten! Leider war das Tempo im Entscheidungssatz dann doch noch etwas zu hoch, sodass Haitao und Emely trotz Zweisatz-Sieg gegen eine dänische Paarung nicht über die Gruppe hinaus kamen.

Im Mixed U22A ging Moritz Naß gemeinsam mit Partnerin Anna-Lena Schlüter (EMTV) an Position 2 gesetzt an den Start. Mit drei Siegen und 6:0 Sätzen erspielten sich die beiden als Gruppensieger im Viertelfinale ein Freilos. Im Halbfinale wartete nun die Hamburger Paarung Zurek/Odermatt. Zum ersten Mal richtig gefordert zeigten Moritz und Anna-Lena eine konzentrierte Leistung und zogen mit 21:16 und 21:18 ins Finale ein. Hier waren Annika Bull (EMTV) und der stark aufspielende Thilo Mund (1. BC Beuel) in zwei knappen Sätzen leider etwas zu stark, mit Platz 2 schafften es Moritz und Anna-Lena aber, ihren Setzplatz zu bestätigen!

victorcup2016

In U22B trat Jeannine Holert freigemeldet mit Moritz Frahm (EMTV) an. Mit einem Sieg und einer Niederlage zeigten die beiden zwar eine gute Leistung, schafften es aber leider nicht in die Endrunde.

Weiter ging es am frühen Sonntagmorgen mit dem Einzel.

Aufgrund einiger unglücklicher oder knapper Niederlagen und einer gehörigen Portion Lospech gelang es leider keinem Schwarzenbeker Teilnehmer, seine Gruppe zu überstehen und in die Endrunde einzuziehen. Erfreulich ist allerdings, dass gegen die stärksten und hoch gesetzten Gruppengegner in allen Fällen die beste Leistung abgerufen und zeitweise sehr gut mitgehalten werden konnte!

Abgeschlossen wurde das Turnier am Pfingstmontag mit den Doppelkonkurrenzen.

Im Mädchendoppel U15A ging Emely Tielmann mit Svea Freimann (Krummesser SV) an den Start. Da an diesem Tag auch die Gruppenzweiten weiter kamen, reichte ein souveräner Sieg gegen eine dänische Paarung, um ins Viertelfinale einzuziehen. Hier unterlagen Emely und Svea den an Position 4 gesetzten Becker/Jaenichen (NRW) in zwei Sätzen.

Haitao spielte bei den Jungen U15A zum ersten Mal mit Pascal Scheiel (TSV Neubiberg). Trotz guter individueller Leistungen merkte man den beiden an, dass sie nicht optimal aufeinander eingestellt waren, sodass sie es leider nicht aus der Gruppe heraus schafften.

Freigemeldet war auch Max Schedelgar im Jungendoppel U15B. Zusammen mit Robin Reyer (TSV Westerland). In einem sehr engen Dreisatz-Spiel erkämpften sich die beiden den Einzug ins Viertelfinale, wo sie dann leider in zwei Sätzen unterlagen. Trotzdem eine gute Leistung!

Im Mädchendoppel U17A spielte Jule Ubben, ebenfalls freigemeldet, mit Lea Rottstegge (Polizei SV Bremen). Nach einer Niederlage, aber zwei starken Siegen gegen dänische Paarungen in der Gruppenphase zogen die beiden ins Viertelfinale ein. Gegen die topgesetzten und späteren dänischen Siegerinnen kamen Jule und Lea zwar im zweiten Satz besser ins Spiel, blieben aber dennoch ohne größere Chance.

Im Herrendoppel U22A spielte Moritz Naß wieder einmal mit Mehran Zurek (SSW Hamburg). Mit einer Niederlage und einem Sieg in der Gruppe zogen die beiden ebenfalls ins Viertelfinale ein, wo sie sich ihren dänischen Gegnern dann etwas unnötig in zwei Sätzen geschlagen geben mussten.

Neu zusammengewürfelt mit Clara Jahn (Berliner SC) spielte Jeannine Holert im Damendoppel U22B. Gegen die starke Konkurrenz war für die beiden allerdings wenig zu holen, in der Gruppe konnten sie kein Spiel gewinnen.

Alles in allem mussten die Schwarzenbeker an diesem Wochenende einige Male das hohe Niveau ihrer oftmals gesetzten Gegner anerkennen. Gerade in diesen Spielen gelang es ihnen aber, ihr bestes Badminton abzurufen und am Ende immerhin einen Vizetitel mit nach Hause zu nehmen!

Sportliche Grüße
Moritz

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