RWE U11-Cup in Mülheim: unser U11-Team ist das beste Deutschlands!

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Eigentlich ohne allzu große Erwartungen starteten wir mit: Madlen und Solveig Dmoch, Tara Oldhaver, Philip Simon aus der SG Büchen-Müssen, Janina Fink aus Schwarzenbek, York Grimm aus Trittau und Germa Schwarz aus Bokhorst am Freitagnachmittag in Richtung Mülheim zum RWE U11-Cup. Mit dabei noch die Eltern Dmoch, Simon, Grimm und Schwarz.
Am Samstag ging es im B-Feld in den ersten vier Gruppenspielen gegen Heimaterde Mülheim, Rheinland, 1. BV Mülheim und BC Saarbrücken Bischmisheim. Trotz verschiedenster Mannschaftsaufstellungen ging insgesamt nur ein Einzel verloren.
So langsam wurde auch mir klar, da ging noch mehr!
Abends beim Italiener bekamen die Kids eine Aufgabe. Ein Teamspruch musste her.
Gesagt getan, keine fünf Minuten später war er fertig und wurde schon mal getestet.
Am Sonntagmorgen im letzten Gruppenspiel ging es dann gegen Stützpunkt Mülheim 3. Hier wollte ich alle Spieler einsetzen, da eine Halbfinalteilnahme schon sicher war. Also ließ ich die vier Mädels Janina und Tara, Solveig und Madlen als eingespielte Paarungen Doppel spielen, York, Germa, Janina und Philip Einzel. Aber auch hier, ein souveräner 5:1 Sieg.

Gruppensieger!

Nun hieß es schauen, wer ist der Gegner aus der anderen Gruppe? Es wurde Stützpunkt Mülheim 2. Diesmal wählte ich eine „stärkere“ Besetzung in den Doppeln, mit Germa und Janina, sowie York und Tara. Die Rechnung ging auf, 5:1 Sieg, Finaleinzug, unglaublich!

Nun wollten alle mehr! Es wurde unter den Spielern und mit mir diskutiert, welches denn nun die beste Besetzung wäre. Aber schon am Abend zuvor hatte ich mit den Eltern besprochen: Im letzten Spiel sollten noch mal alle Spieler zum Einsatz kommen, egal ob Finale oder Spiel um Platz 3. Da sich im anderen Halbfinale Stützpunkt Mülheim 3 durchsetzte, entschied ich mich wieder für die Aufstellung, die vier Mädels im Doppel und York, Germa, Janina und Philip Einzel.
Aber schon nach den ersten Ballwechseln im Doppel war klar, Mülheim hatte sich etwas ausgedacht! Konsequent wurden die „schwächeren“ in unseren Doppeln angespielt und durchs Feld gejagt. Das sah nicht gut aus, ein Punkt aus den Doppeln musste her! Kurzer Hand stellte ich die Doppel auf Mixed um. Janina und Tara gelang der Wechsel sehr gut und sie konnten sich im 3. Satz zu 14 durchsetzen.
Nun traten York und Janina in den Einzeln an. Janina hatte die Order: Vollgas, kein Punkt verschenken. Sie hielt sich dran, zu 3 und zu 7 fegte sie ihren Gegner vom Platz. York hatte es da schon schwerer, 1 Satz zu 19 verloren, 2 Satz ein Krimi ohne Ende. Mit viel anfeuern und einer großen Energieleistung gelang ihm ein 27:25. 3. Satz wieder so eng, am Ende 20:22, schade!

Zwischenstand 2:2.

Nun kam es auf Germa und Philip an. Beide bisher 100% gewonnen. Aber es sollte nicht sein, für Germa war der Druck zu groß, er kam nicht ins Spiel und verlor klar in 2 Sätzen.
Und Philip?
Wie in den Spielen zuvor, hüpfend, grinsend spielte er seine Gegnerin schwindelig, als wäre dies nur ein Trainingsspiel und nicht das entscheidende Finalspiel! Sieg in 2 Sätzen, und nun?

 3:3 Spiele, 7:7 Sätze und nach Punkten?
Ralf zählte 2-mal, und zur Sicherheit noch ein 3.-mal. 259:242, Sieg nach Punkten!
Alle hüpften vor Freude durch die Halle und die verlorenen Spiele waren vergessen.

 Eine ganz tolle Teamleistung von allen: Spielern, Eltern und Trainer
Vielen Dank an die mitgereisten Eltern und dem SHVB, der dieses tolle Erlebnis möglich machte!

 Und zu guter letzt noch unser Teamspruch:

Trainer: Wo bitte kommt ihr denn her?
Spieler: Aus Schleswig-Holstein kommen wir!
Trainer: Und was wollt ihr hier?
Spieler: Gewinnen wollen wir!
Trainer: Und warum seit ihr dann so klein?
Spieler: Wir wollen nicht größer als unser Trainer sein!
SHBV- Yeah!

Fazit:

Ein rundum sehr gutes Mannschaftsturnier, gut organisiert, mit viel drum herum, und für alle ein tolles Erlebnis. Gut für die Teambildung und reich an Erfahrung für die Spieler.
Und wer den Wanderpokal mitnimmt, muss natürlich auch nächstes Jahr wieder mit einer Mannschaft antreten!

 Bernd Jurkschat

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